Boa, wieso müssen wir uns in diesem Land eigentlich jedes halbwegs progressive Vorhaben immer bis zum Scheitern zerpflücken lassen??
Die Entkriminalisierung war ursprünglich eines der wenigen intern “unkontroversen” Projekte der Ampel, das die Einlösung einer progressiven Kernforderung (Grüne + FDP) der letzten Jahrzehnte mit signifikanten Einsparungen an Justiz- under Verwaltungskosten (SPD) verbunden hätte…an sich also erst mal alles Tutti Frutti!
Status?
Liebe SPD, ich hasse euch auch! ♥
The case you’re referring to was the adoption of a Linux based OS (LiMux) by the city administration of Munich - here is the Wikipedia article on the subject.
Unfortunately, Munich totally rolled back Linux adoption for some shady reasons later on:
Microsoft had announced in 2013 its willingness to move its German headquarters to Munich in 2016, which according to Reiter though, is unrelated to the criticism they’ve presented against the LiMux project.
Auch gut - kannte es bisher nur unter:
GEMA - Gema streben!
Auf dem Gillamoos sagte Markus Söder: „Die Grünen passen mit ihrem Weltbild nicht zu Bayern.“ Später sprach er ihnen das „Bayern-Gen“ ab.
Dass biologistisch-völkisches wording anscheinend bei den Konservativen im Jahr 2023 wieder salonfähig ist, muss ich wohl verpasst haben… Alter!
Lebst du seit (spätestens) 2014 medial und außenpolitisch unter einem Stein?
Ohne die massive logistische Unterstützung der USA, stünde die russische Armee whs seit über einem Jahr in Liwiw und die Ukraine existierte als unabhängiger Statt vss nur noch titularisch… Und jetzt überleg dir mal wie hier verteidigungspolitisch der Punk abgehen würde, wenn dieses Szenario sich noch bewahrheiten sollte!
Sicherheitspolitik ist nie billig und natürlich müssen wir unabhängig davon einfordern, dass endlich ausreichend in Bildung, Infrastruktur und Energiewende investiert wird (Danke Christian, Olaf, Peter, Wolfgang, Peer, Hans & Oskar!), aber sei dir gewiss: Der Zusammenbruch der internationalen Ordnung und die Erosion der normativen Kraft des zwischenstaatlichen Gewaltverbots ist NICHT die billigere Variante! - der Grund warum wir seit '91 unsere Verteidigungsausgaben derart zusammenstreichen konnten, liegt einzig und allein daran, dass wir effektiv seit Zusammenbruch des Warschauer Pakts und Osterweiterung der Europäischen Union nur noch von Freunden “umzingelt” sind…
Demokratie ≠ Populismus!
… Im Übrigen ist der Mann primär dem deutschen Volk und nicht seiner partikularen Wählerschaft verpflichtet - darauf hat er auch seinen Amtseid geschworen!
„Ich schwöre, daß ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. (Art. 64 II, 56 GG)
Faktisch / politisch natürlich korrekt, nichtsdestotrotz müsste die Nummer als Gesetzesvorlage des Bundesrates initiiert werden, sodass sich die Berliner CDU unilateral-populistisch hier auf die Hinterbeine stellen kann so viel wie sie will…
Abgesehen davon ist das Recht des Straßenverkehrs Teil der konkurrierenden Gesetzgebung des Bundes (durch Erlass der StVO; vgl. §21a II StVO), sodass die Berliner Verkehrssenatorin hier erst mal gar nichts zu melden hat, Art. 73, 74 I Nr. 22 GG.
Manchmal vergesse ich ihn, bei Leihrädern geht’s nicht, …
Dies!
… Im Übrigen hat die Sache auch einen Grundrechtskontext (Art. 2 I GG): Die Gurtpflicht dient im Unterschied zur Helmpflicht dem Selbst- UND Fremdschutz - Staatliche Grundrechtseingriffe ausschließlich zum Zwecke des Selbstschutzes (Helmpflicht) sind unter Verhältnismäßigkeitsgesichtspunkten verfassungsrechtlich deutlich problematischer!
Art. 11 Bannwald
(1) Wald, der auf Grund seiner Lage und seiner flächenmäßigen Ausdehnung vor allem in Verdichtungsräumen und waldarmen Bereichen unersetzlich ist und deshalb in seiner Flächensubstanz erhalten werden muss und welchem eine außergewöhnliche Bedeutung für das Klima, den Wasserhaushalt oder für die Luftreinigung zukommt, soll durch Rechtsverordnung zu Bannwald erklärt werden.
(2) Zu Bannwald kann durch Rechtsverordnung ferner Wald erklärt werden, der in besonderem Maß dem Schutz vor Immissionen dient.
Weiß nicht wie es euch geht, aber mit Blick auf die hohen Anforderungen unter denen ein Waldstück überhaupt erst zum Bannwald erklärt werden kann, finde ich es immer wieder kurios, dass Rodung von Bannwäldern überhaupt rechtlich zulässig sein kann… Ganz abgesehen davon dass man ein komplexes gewachsenes Ökosystem wie einen Wald, nicht einfach durch Neuanpflanzung von Jungbäumen 1-zu-1 substituieren kann…
Habe selber leider keinen Background in IT oder GIS, sodass es mir schwer fällt die Meldung hier einzuordnen - hat das was Amazon, Meta, etc. hier mit Overture Maps vorhaben, euer Meinung denn überhaupt irgendeinen (technischen) Vorteil gegenüber dem was OpenStreetMap ohnehin schon seit Jahren durch die Community unternimmt?
Have an look at CryptPad :)
Ach spannend, ich benutze selber Element nur im privaten Kontext und hab daher noch nicht derartige Erfahrungswerte wie du sammeln können - auf was für Probleme muss man sich bei der Einführung von Element/Matrix denn sonst noch so nach deiner Erfahrung gefasst machen?
Nehme an die zweite der drei Technologien bei euch ist Nextcloud, oder?
… Wenn diese Tools mir zur Verfügung stehen würden, wäre ja alles Tutti - leider ist es in dieser Hinsicht bisher noch ein Kampf gegen Windmühlen…
Das von dir beschriebene Phänomen - kein Bedürfnis = kein Problem - ist letztlich bei uns im Ergebnis auch das größte Hindernis… Die Führungsetage meines AG besteht noch zu weiten Teilen aus technologieaversen Boomern, nach deren Ansicht “ja alles im großen und ganzen funktioniert” - ob genügend Leute, auch wenn sie es hätten, tatsächlich bspw. Messenger statt die altbekannte E-Mail verwenden würden, ist daher leider ziemlich fraglich… Wir haben tatsächlich ne große IT Abteilung die Sachen umsetzen könnte; bei uns ist es daher glaub echt der reine Unwille des Managements…
Bin leider inzwischen bei dem Thema ziemlich gefrustet, da wir bei uns in der Firma zwar auf der einen Seite ne super Auftragslage und eher viel zu wenig Manpower für das Tagesgeschäft haben (Demographie, Auftragslage, Arbeitgeberattraktivität), auf der anderen Seite aber diese simplen Optionen zur Steigerung der Arbeitsproduktivität einfach links liegen lassen…
Für persönliche Notizen und Taskmanagement könnte ich dir auch noch Logseq empfehlen - bisher zwar noch keine wirklichen Kollaborationsfunktionen aber da dürfte sich in Zukunft auch noch was tun…
Feel you Bro - mein Arbeitgeber ist in IT-Fragen ähnlich rückständig wie deiner und obendrein aus Gründen der Datensicherheit (nachvollziehbarerweise) extrem kritisch bei allem was nicht hundertprozentig on-premise umsetzbar ist…
Versuche selbst seit einiger Zeit folgende IT-Lösungen bei unseren internen Stakeholdern zu pushen:
Woran scheitert’s denn bei euch intern bisher? Eher Unwille oder eher Unfähigkeit?
Praktisch bedeutet das im Ergebnis, dass die Rechtsabteilung deiner Versicherung sich mit dem vermeintlichen Anspruchinhaber juristisch für dich auseinandersetzt und du nicht mehr selbst mit den Leuten kommunizieren musst!