Convenience probably.
Convenience probably.
Als jemand, der ein paar Jahre vor der Gen Z geboren wurde, würde ich das aus meiner eigenen Erfahrung auch bestätigen. Ich hatte das Glück, mir den PC noch ganz klassisch selbst zu erschließen und mir tieferes Wissen zu erarbeiten - weil es damals auch einfach nicht anders ging. Meine Mutter ist Lehrerin und geht in Kürze in Rente, also klassische Boomerin. Sehr lange war es so, dass ihre Schüler ihr, was IT anging, immer weit überlegen waren. Zumindest was klassische PCs angeht meint sie, hat sich der Vorsprung in den letzten paar Jahren aber wieder ziemlich aufgelöst und die ganz junge Generation habe immer öfter Schwierigkeiten mit klassischer IT. Natürlich kennen die sich mit sozialen Medien, Smartphones, etc um Welten besser aus, aber halt nicht mit Desktop-PCs.
Heutige Geräte, und ganz besonders Smartphones, verstecken fast jegliche Komplexität hinter einer komfortablen Oberfläche. Man ist nicht mehr gezwungen, sich tiefer mit der Funktionsweise auseinander zu setzen.
Ich hätte ja gedacht, dass kurz vor Ende doch nicht kommt.
Soll der Arbeitstitel sein.
Also fairerweise muss man sagen, dass das über 30 Jahre her ist. Ich hab als Schüler mit Sicherheit auch richtig dumme Scheiße gesagt.
Wo gibt’s das? Nicht mal in Berlin ist man vor CDU-Bürgermeistern mehr sicher :/
Beste! Jeder erfolgreich abgeschlossene Download hat sich wertig angefühlt. Ich weiß noch, wie ich mal eine 51 MB Datei mit 56k Modem runtergeladen hat. Das wurde dann direkt erstmal auf CD gebrannt und gesichert.
Das Internet ist vom Konzept her natürlich das selbe. Aber es ist sehr viel stärker zentralisiert bzw. monopolisiert. Wo früher hunderttausende, unabhängig betriebene Foren waren, hast du heute Reddit. Zudem ist heute alles viel professionalisierter und kommerzialisierter. Früher war das Internet voll mit kleinen persönlichen Webseiten von Tripod, Geocities, etc. Die Atmosphäre ist schon eine ganz andere heute.
Ich benutze Qwant.
Um sicher vor Rassismus zu sein reicht es, wenn man den Umgang mir Rassisten meidet. Mit der Hautfarbe hat das nichts zu tun, ob ein Mensch ein Arschloch ist, oder nicht.
Der zweite Satz stimmt voll und ganz. Zum ersten Satz muss man sagen, dass man das nicht immer beeinflussen kann: Wenn du am Bahnhof rassistisch angepöbelt wirst, dann kannst du dem schlecht aus dem Weg gehen.
Vielleicht sehe ich das heutige Internet auch ein bisschen zu pessimistisch. Ich war halt Mitte der 2000er-Jahre in diversen (nicht zu kleinen!) Online-Communities aktiv, wo das CMS vom Admin, der noch Schüler war, zusammengefrickelt wurde und über Jahre tatsächlich produktiv im Einsatz war. Gefühlt hat das damals auch total professionell ausgesehen. Heute ist der (gefühlte) Niveauunterschied zwischen dem was man als Amateur (in realistischer Zeit) daheim zusammenhacken kann und dem was als professionell durchgeht, viiieeelll größer geworden.
Btw: Ich arbeite zwar schon lange nicht mehr mit PHP, aber das heutige PHP ist durchaus nicht mehr so übel. Hat halt nur einen miesen Ruf. ;)
Ja, das ist einfach absolut korrekt. Früher war das Internet viel kreativer. Foren, die ganzen eigenen Homepages, weniger Doomscrolling, das bewusstere Konsumieren von Inhalten, weniger Paywalls (ok, man muss ja irgendwie Geld verdienen). Keine Influencer. Kein exzessiver Social-Media-Scheiß. Alles viel weniger zentralisiert. Irgendwie herrschte eine Aufbruchstimmung. Die Einstiegshürde etwas cooles im Internet zu machen war viel geringer. Der große Bruder eines Freundes hat Mitte der 2000er nach dem Abi einfach mal ein Browserspiel mit entwickelt, was dann richtig steil ging und eine große Firma wurde. Einfach so, mit ein bisschen PHP, was er in der Oberstufe gelernt hat. Wäre heute unmöglich, die Komplexität von Systemen ist extrem gestiegen.
Ich weiß gar nicht, wann die Stimmung gekippt ist. Fing gefühlt Ende der 2000er an. Aber in den ersten paar Jahren hatten Twitter und selbst Facebook noch ein bisschen was avantgardistisches. Aus diesem Stimmungsbild heraus entstand die Piratenpartei, die kurz auch mal richtig Hoffnung machte. Ich denke, so ab 2011/12 wurde die Monopolisierung des Internets immer offensichtlicher, Social Media hat sich professionalisiert, es kamen die ersten Influencer, alles ging immer mehr in Richtung Walled Garden. Der Spirit des „alten“ Internets ist ab da ziemlich schnell ausgestorben.
Absolut widerlich. Ich kann mir vorstellen, dass bei dem alten Typen schwerwiegende psychische Probleme vorliegen und der Verlust des Sohnes, der Frau und die Tat des Sohnes das alles noch verschlimmert haben. Aber man müsste doch den Typen irgendwie juristisch für sowas belangen können bzw. ihm das unter Androhung von Konsequenzen verbieten.
Was für eine nutzlose Verschwendung von Steuergeld. Es gibt besseres und wichtigeres für die Polizei zu tun.
Ja! Er hat nur das Ende des Corporate Internets vorher gesagt! Sehr weiser Mann.
Das ist völlig richtig. Ich meinte nur, dass 3-4 Stunden am WE + in Hitzephasen abends gießen zumindest ein Zeitaufwand ist, den auch Berufstätige stemmen können.
Bin in einem Münchner Vorort aufgewachsen. Klassisches Haus mit Garten. Fand ich lange immer total provinziell und öde. Jetzt in einer zentrumsnahen Wohnung in München ohne Balkon. So langsam fange ich an, die Lage im Speckgürtel zu vermissen.
Ich bin selbst in einem Haus mit Garten am Rande von München aufgewachsen. Ich muss sagen, man kann einen schönen Garten gestalten, ohne täglich mehrere Stunden darin arbeiten zu müssen. Klar, ganz ohne Arbeit geht’s nicht. Aber es ist möglich, einen Garten so zu gestalten, dass es im Schnitt 3-4 Stunden pro Wochenende völlig ausreichen + in Hitzeperioden auch mal öfters zu gießen. Schwieirig wird’s erst mit Blumenbeeten, Rosen und Gemüse.
Ich verstehe was du meinst, aber ganz konkret zum Thema Telefonnummer: Wird die echt so häufig gefordert? Ist zumindest mir bisher gar nicht so aufgefallen.