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Cake day: June 5th, 2023

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  • Nein, nein, nein. So einfach ist es nicht. Vorsicht, ganz kantige Gegenmeinung: Davon würde nichts besser werden.

    Die katholische Kirche wurde in einem jahrhundertelangen Kampf gezähmt und zu dem gemacht was sie heute ist: geordnet, apolitisch, großteils auf Brauchtumspflege und Verwaltung konzentriert. Schaffst du das ab, schaffst damit ja nicht das Bedürfnis der Menschen nach Spiritualität ab. Du generierst damit ein Machtvakuum, das durch noch viel viel schlimmere Dinge gefüllt werden würde. Die Freikirchen in Amerika, aber auch weniger dogmatisch aufgebaute Religionen wie zB Buddhismus in Asien sind ein gutes Beispiel, wo die Reise dann hingeht: unkontrollierbare Splittergruppen und Sektenbildung, mit monetärem und politischem Anspruch, und, Überraschung – genauso vielen Missbrauchsfällen!!

    Missbrauchsfälle sind ja nichts inhärent katholisches. Diese Fälle gibt es in allen Vereinigungen mit autoritären Strukturen, die katholische Kirche ist halt ein sehr großer, deshalb hört man dort so viel davon. Aber nicht nur deshalb: Dieser spezielle Fokus ist auch ganz zielgerichtete innerkirchliche Propaganda, Freikirchen gegen Katholizismus, der aus den USA zu uns rüberschwappt. Das heißt wohlgemerkt nicht, dass es diese Fälle nicht gibt, dass alles OK ist und nichts gemacht gehört. Aber zB im Spitzensport ist es mindestens genauso schlimm, trotzdem spricht dort auch niemand davon den ersatzlos abzuschaffen.

    Aufklärung und Aufarbeitung, und das Aufbrechen der autoritären Strukturen sind bessere Wege. Ansonsten hat man das ganze unter anderem Vorzeichen wieder, nur dass der nette Prediger dann nicht “nur” Kinder missbraucht, sondern nebenbei noch einen Privatjet fliegt und sich zum Präsidenten wählen lassen will.

    Ich sags in aller Deutlichkeit: Wenn es ihn einmal wirklich nicht mehr gibt, werden wir uns noch alle den guten, alten langweilig-staubigen Katholizismus zurückwünschen.






  • Quetzacoatl@feddit.detoFrag Feddit@feddit.dewas macht ihr gegen die Hitze?
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    2 years ago

    Im Altbau in einem der unteren Stockwerke wohnen. Im Winter ein finsteres Loch, im Sommer schön kühl! Und bitte kommt mir nicht mit Fenster zu und dem ganzen Kram, das Fenster bleibt AUF aber die Vorhänge zu. Besser bewegte, warme Luft als abgestandene, nur unmerklich kühlere.

    Außerdem: Viel trinken. Auf eine Kopfbedeckung achten. Sonne und anstrengende Aktivitäten um die Mittagszeit meiden. Feta-Wassermelonensalat machen.







  • Wir haben früher immer Connect gespielt, lässt sich sicher auch googeln, hier die Regeln im Kurz-Abriss (ganz ohne “lange Erklärung” geht es leider nicht, es braucht schon ein, zwei Runden bis es alle verstanden haben):

    Connect ist wie eine Mischung aus Hangman (dem Spiel wo man buchstabenweise auf ein Wort draufkommen muss) und Lachen über gruppeninterne running jokes.

    Eine Person überlegt sich ein Wort, der Rest der Gruppe spielt nun gegen diese eine Person und versucht das Wort zu erraten. Wer das Wort errät, ist als nächste Person dran, sich ein eigenes Wort auszudenken.

    Schritt 1: Person A denkt sich Wort aus, sagt Anfangsbuchstaben.

    Schritt 2: Andere Personen versuchen nun, sich ein eigenes Wort auszudenken, das mit dem selben Buchstaben beginnt, auf das andere Leute aus der Gruppe möglichst auch kommen könnten, jedoch möglichst nicht die Person, gegen die gespielt wird. Person 1 denkt also nun an ein Wort und ruft laut einen Hinweis auf dieses Wort in die Gruppe. Person 2 hat das Gefühl, sie wüsste was gemeint ist, und ruft laut “Connect”. Daraufhin beginnen Person 1 und Person 2, gemeinsam von 10 rückwärts zu zählen. Wenn sie null erreichen, müssen sie GLEICHZEITIG das Wort rufen (Person 1 das Wort an das sie gedacht hat; Person 2 das Wort, von dem sie aufgrund des Hinweises vermutet, es sei das gemeinte). Wenn der Connect funktioniert hat und beide das selbe Wort gerufen haben, muss Person A den nächsten Buchstaben ihres Wortes verraten; folgende Connect-Wörter müssen dann mit den ersten beiden Buchstaben beginnen wie das gesuchte Wort.

    Wenn der Connect NICHT funktioniert hat und unterschiedliche Wörter gerufen wurden, kann eine weitere Person, die sich ein Wort ausgedacht hat, einen Hinweis rufen, oder Person 1 noch einmal, oder Person 2, ganz egal.

    Und während von 10 runtergezählt wird, kann Person A außerdem den Connect unterbrechen, indem sie SELBST das Wort laut ruft, von dem sie denkt es sei das gemeinte.

    Sobald Person A nur mehr einen Connect nur mehr unterbrechen kann, indem sie ihr eigenes Wort rufen muss, ist das Spiel vorbei, der Hinweisgeber hat gewonnen und darf das nächste Wort bestimmten.

    Kleines Beispiel:
    Person A (denkt an das Wort “Haus”): “Das gesuchte Wort beginnt mit H!”
    Person 1 (nach kurzem Nachdenken, denkt an das Wort “Hose”): “Was Stefan heute verloren hat!”
    Person 2 (weiß, dass nur "Hose gemeint sein kann): “Connect!”
    Person 1&2: 10… 9… 8…
    Person A (weiß auch, dass es um die Hose geht): “Hose!” (unterbricht den Connect, Person 1&2 hören auf zu zählen, weil sie beide das Wort hören, das sie im Kopf hatten)
    Person 3 (denkt an “Schokohasen”): “Was ist mein Lieblingsessen, ohne Schoko!”
    Person 4 (kennt Person 3, weiß was gemeint ist): “Connect!”
    (Person A hat keine Ahnung, versucht auf gut Glück Sachen mit “H” dazwischenzurufen, Person 3&4 lassen sich davon aber nicht beirren)
    Person 3&4: 10… 9…, etc. 2… 1…; dann, gemeinsam: “Hasen!”
    Person 3 hat aber “Hase” gesagt und Person 4 “Hasen”, es zählt also nicht.
    Nach mehreren Versuchen schaffen Person 1 & Person 5 es schließlich, zu connecten, indem sie gemeinsam laut “Hollarö!” rufen (warum auch immer), ohne dass es Person A vorher gerufen hat. Person A muss nun verraten, dass der nächste Buchstabe des Suchworts (Haus) “A” lautet. Weitere Connects müssen ab nun mit Worten versucht werden, die mit “Ha” beginnen, beim nächsten Buchstaben dann mit “Hau”, bis schlussendlich das Wort erraten wird.

    Klingt kompliziert, ist in Summe aber superlustig weil es zu wildem Herumrufen verleitet, während gezählt und gelacht wird; abstruse Hinweise und Insider haben sich sehr bewährt (man kann dann, je nach Gruppe, festlegen, dass es nichts sein darf, was Person A nicht kennen KANN), lange Suchwörter sind nicht unbedingt immer besser, aber auf das alles kommt man nach einigen Runden drauf. Am besten ist das Spiel innerhalb einer Gruppe, die bereits gemeinsam einige Tage verbracht hat und auf gemeinsam Erlebtes zurückgreifen kann.