Ich brauchte eigentlich* nichts machen. Die Windows Treiber kommen von Windows Repo, also wirklich Plug n Play.
*Womit ich anfangs Probleme hatte, war, als ich die Treiber manuell installiert habe, weil ich dachte, die Treiber von Windows haben eine schlechte Qualität. War eine Fehlannahme. Diese neuen Treiber musste ich erst irgendwo in Windows manuell wieder rauskicken. Also wirklich lieber Windows einfach machen lassen. Da ich das selber verbockt habe, zähle ich das nicht als Problem.
Nimm einen Brother MFC und du sparst die am Ende viel Ärger. Mein Modell ist ein MFC-L3750CDW - Farblaser Scanner Kombi. In allen Belangen gute bis sehr gute Qualität und muckt nicht rum, sagt auch zu Billig-Tonern nicht nein und wenn man beim Scannen mit z.B. NAPS2 die Scans deskewed, hat man was richtig gutes am Laufen. Stelle dir ein paar Presets fürs Scannen ein, die du einmalig durch mehrmaliges Scannen mit ändern von Parametern ausprobierst bis du das Level hast was dir gefällt. Ich scanne beispielsweise über WLAN direkt auf meinen Rechner über eine Freigabe. Sehr praktisch: Dokument einlegen, Favorit antippen, wenn du fertig bist, am Rechner mit NAPS2 kurz nachbearbeiten und Dokument sauber benennen und einsortieren.
Sogar Updates nerven nicht, sondern stehen halt da, bis du Zeit dafür hast. Hab einmal irgendwas um die 350€ bei alternate gelöhnt (Angebotsschnäppchen). War es absolut wert. Es gibt noch eine Version als Schwarz-Weiß Drucker, die ist nochmal günstiger.
Bei Tonern rate ich eher zum Original, nachdem mein Ausflug in die Welt der Billigtoner keine Resultate mit zumindest ähnlich guter Qualität hervorgebracht haben. Vielleicht finde ich mal einen Hersteller, dessen Toner billiger und dennoch ähnlich gut ist wie beim Original.
Was Tintendrucker vs Farblaser angeht: Tintendrucker sind besser im Fotodruck. Farblaser kann man 10 Jahre stehen lassen und die drucken sofort wieder als wär nie was gewesen. In allen anderen Belangen sind beide Druckmethoden so ähnlich, dass man das im Alltag nicht bemerkt. So hab ich das bisher erlebt.
Und Finger weg von HP. Egal wie günstig und toll deren Werbung auch sein mag, am Ende ist’s einfach immer wieder scheiße.
Komme aus dem Profi-Umfeld und hab so ein paar Lösungen mitbeobachten können.
QNAP ist mehr ein Home-Spielzeug in Profiqualität. Kann man bedingt mal einsetzen, aber irgendwann muss man dedizierte NAS-Systeme wie Netapp und so hernehmen und separate Server für die Dienste. Synology ist n bisserl wie QNAP.
Billiger kann (muss nicht) es mit Selbstgebautem werden. Hier ist FreeNAS einer der großen Player, was so eine Art Basis für viele andere Lösungen ist wie Owncloud, Nextcloud, Syncthing, CIFS, NFS, VPN, … Das Ding macht alles mit den Platten (RAID und so), der Rest sind per Klick hinzufügbare Dienste. Ich musste FreeNAS mal evaluieren. Im Grunde befolgt man ein paar Guides oder Youtubevideos je nach Geschmack und kommt zügig und mit wenig Vorkenntnissen zu einem gescheiten NAS. Wartungsaufwand danach ist gering, aber nicht bei Null. Ab und zu muss man bei Updates eingreifen weil sich was geändert hat, ist aber wohl eher selten.
Für 500€ denke ich sollte ein aktueller Rasperry Pi mit zwei-drei USB-Platten funktionieren. Es könnte auch ein Micro-PC werden, der dann den Dauerbetrieb vielleicht besser abkann. Es gibt Kompatibilitätslisten und Empfehlunglisten für FreeNAS. Denk nur dran: Für das Geld kriegst du keine superhohe Performance.
Als Offsite-Backup hab ich persönlich mir bei Alfahosting für n 10er im Monat ne VM geholt, die per Syncthing eine automatisch erstelle verschlüsselte Datei holt, welche die essenziellen Daten enthält falls mir die Bude abbrennt oder ausgeraubt wird. Dieses essenzielle Backup ist bewusst recht klein gehalten, da ich das auch aufs Handy und Tablet sowie einen separaten Rechner bei einem Freund mit Syncthing synce, jeweils mit receive-only und Papierkorb mit langer Vorhaltzeit. 1-2-3 Backup ist immer gut und es heißt nicht zu unrecht:
Kein Backup - keine Gnade
Mich würde mal so eine Kostenrechnung ganz allgemein interessieren, so die wesentlichen großen Faktoren, gerne auch nur mit Schätzwerten. Wenn du viel Eigenleistung hereinbringst, sollte primär das Material und Werkzeug Kosten verursachen, oder? Ich habe leider noch absolut gar keine Ahnung davon und möchte das ändern.
Ah, Schlösser. Meine Meinung:
Die meisten Akkuschlösser sind leider extrem billige Wafer-Schlösser, die man fast schon schneller aufwackeln kann als mit dem Originalschlüssel zu öffnen. Wenn man einen selten verbreiteten Akku hat, wird das kaum geklaut weil der Wiederverkauf schwierig wird. Weit verbreitete Akkus wie die vom Bosch-Akkurad sind da viel interessanter.
Von daher:
Aber ganz ehrlich, das alles hält einen wirklich interessierten Dieb nicht ab. Der zieht sich eine Warnweste mit irgendeinem Stadtwerke-Aufdruck an und flext einfach die Kette mit ner Akkuflex durch. Schlösser werden eher selten auf der Straße gepickt, da die Kette, Bügel oder auch der Pfosten zum anketten das schwächere Glied darstellen, welches leichter zu bearbeiten ist.
Daher mein letzter Tipp:
Rahmennummer bei der Polizei auf dich registrieren und eine Fahrradversicherung abschließen bzw. prüfe ob deine Hausratversicherung Fahrraddiebstahl deckt und wenn ja, sichere den Kaufvertrag und mach gelegentlich ein paar Zustandsfotos vom Fahrrad bzw. ein Zustandsvideo als Beweis.
Wie gut es hilft, das eigene Rad zu ver-ekelhaftizieren, weiß ich leider nicht. Aber ich spiele schon mit der Option absichtlicher Kratzer und aufgemalter Schäden auch am Akku vom Bike mit Stiften, die man mit Bremsenreiniger und Isopropanol wieder abbekommt… Naja, da weiß ich leider noch zu wenig. Bleibt also erstmal nur ne Spinnerei.
Interessante Ansicht. Wenn ich das in Verhältnis setzen würde, sehe ich Lemmy als ein klares “Frage-Antwort” und “Schau mal her! - Nice!” Spiel. RSS-Feeds sind eher vollautomatisierte (mehr oder minder) ungefilterte Infos ohne Limits und Microblogging-Dienste wie Mastodon sind so eine Mischung daraus, wo sich Grüppchen um führende Personen bilden können und man selber Dinge aus dem Hirn loswerden kann.
Kommt das so in etwa hin? Wenn ja, hab ich glaub ich eine Erkenntnis.
Genau so ein Städtetrip war der Auslöser für den Gedanken, dass diese Stadt meine Lebenszeit nicht mehr wert sein könnte :)
Tja aber wohin…
Wie sind die Braunschweiger denn eigentlich so drauf? Und was unterscheidet sie so im Allgemeinen von den Münchnern bzw. Umland München?
Ist also immer eher würfeln als planen, oder?
Hab schon viel darüber sinniert, was sich ändern würde, jenseits des offensichtlichen. Der eigene Rucksack wird dadurch ja weder leichter noch schwerer. Was sich ändern würde, wäre einfach der generelle Umgang miteinander. Ich hatte vor ner Weile mal ein Wochenende in einer anderen kleineren Stadt verbracht und war richtig schockiert, wie freundlich alle miteinander umgingen, sogar im Einkaufszentrum. Alle entspannt, viel langsamere Gangart als ich das kenne. Jeder lässt jedem genug Platz und ich hatte sogar das Gefühl, dass ich die Regel “du fährst nicht zu schnell genug” im Autoverkehr streichen konnte.
Seitdem wälze ich hin und her, ob mir die schöne Landschaft hier wichtig genug ist, mir den Stress langer verstauter Arbeitswege anzutun für ein Leben zwischen Leuten, die andere Leute gefühlt kaum wertschätzen und im bestenfall versuchen Teil der Landschaft zu sein und bloß nichts miteinander zu tun zu haben.
Ist vielleicht etwas persönlich von mir, aber so kommt es zu solchen Fragen, wie es anderen ergangen ist, die sich auch dazu entschieden haben, die Großstadt aufzugeben und so richtig weit wegzuziehen.
Jobmäßig bietet sich mir die Möglichkeit, mehr oder minder frei zu wählen, solange ich in der nähe bestimmter Großsstädte bleibe. Braunschweig ist so ein Beispiel in meinem Fall. Meine bessere Hälfte muss alles aufgeben, aber will unbedingt mit weil sieht selber keine Zukunft mehr in Muc. Finanzen wären also schon vorhanden, allerdings eher knapp. Familie ist kaputt. Macht keinen Unterschied wo ich/wir hinziehen.
Gatze 🐾
Hab ein Haushaltsbuch in Excel gebaut, hat sich richtig für’s Ansparen gelohnt.
Wenn ich mal ne Runde abspecken muss, schreib ich mein Essen in FDDB auf.
Manchmal tracke ich in Owntracks meine Radtouren, einfach weil ich es kann.
Wenn man es hinbekommt, geb ich dir recht, ist es besser. Einer mit 4 Klingen aufwärts verringert schlicht das Schnittrisiko enorm, wenn man ungeübt ist, da der Druck auf eine breitere Fläche verteilt wird und so tiefere Schnitte in den Finger oder in Hautfalten vermieden werden. Wer’s hinbekommt, dem wünsch ich es.
Dauerhafte Haarentfernung ist technisch faszinierend und funktioniert bestimmt mit den üblichen Risiken gut. IMHO brauchst du irgendwann deinen Pflaum oder dein Fell später im Leben wieder. Beim Rasieren ist alles temporär, beim Epilieren/wachsen länger aber temporär. Mit Laser ist es nahezu final und es gibt kein zurück mehr. Ich weiß nicht so recht, ob sich das für das gute Gefühl lohnt. Aus meiner eigenen Sicht ist’s zu riskant, also eher nicht.
Muss jeder für sich entscheiden, denke ich.
Ich nehm als Elektrorasierer den Philips Bodygroom Series 5000, läuft seit Jahren problemlos und man kriegt Ersatzschneideköpfe. Ich hab noch die ältere Version vom Series 7000, finde ich mäßig, sehr ruppig und zu sinnlos konstruierter Kopfschwenkmechanismus. Haben die vielleicht in der neuen Version gefixt, wer weiß. Die Doppelfunktion ist recht nützlich für’s Bart stutzen oder wenn das Fell einfach zu lang ist. Man muss bei dem Ding regelmäßig zwischendurch den Rasierkopf ausklipsen, öffnen und kurz ausklopfen - immer dann, wenn es verdächtig leise wird.
Hab ich mal versucht. Lohnt nicht. Die Haare haben ja biologisch irgendwo Sinn. Gerade wenn man älter wird merkt man das, sobald die Haut nicht mehr so gut arbeitet wie früher.
Um etwas mehr Details reinzubringen: Epilierer sind auch nur motorisierte Pinzetten. Macht dementsprechend keinen Spaß. Anwendung am Genitalbereich würde ich ernsthaft lassen. Du reißt dir schnell die Haut auf und einige der Blutergüsse verschwinden nur extrem langsam nach sowas. Ich spreche dabei von Jahren, nicht Wochen oder so.
Wenn du aber wie so viele gerne auch mal schön glatt sein willst, bleibt Körperrasur die beste Option. Dafür musst du dir aber schon einen richtigen elektrischen Bodygroom-Rasierer holen, der nicht vom Billignachbauer stammt und deswegen halt auch was kostet. Der hält dafür auch gerne mal 15 Jahre. Schneidkopf musst du alle 10-20 Anwendungen wechseln oder (verdammt wichtig) wenn eine der runden Zacken ab ist und es spürbar kratzt beim rasieren. Echt wichtige Regel! Dazu kommt ein regulärer Nassrasierer mit mindestens 4 Klingen und Aloe-Pad. Nicht die Wegwerfteile nehmen, die sind zu herausfordernd für diesen Fall für die meisten.
Das andere ist die Art und Weise der Körperrasur. Das verkacken viele und haben dann die Probleme die du beschreibst. So klappt’s für mich und es gibt fast keine Hautprobleme danach:
Fertig mit rasieren? Dann kommen nun die wichtigsten Teile, um Rasurbrand und andere Hautprobleme zu meiden.
So, das ist der Gesamtplan. Sieht nach viel aus, allerdings ist das Ergebnis genau das, was du erleben willst. Wie schnell es nachwächst ist stark unterschiedlich, aber 2-4 Wochen lang sollte das Ergebnis akzeptabel bleiben.
Wenn es dir aber wirklich absolut ernst ist, empfehle ich professionelle Haarentfernung. Das erfordert ähnlich wie Epilieren mehrere Sitzungen, bis der Effekt langanhaltend ist, aber schmerzt beiweitem nicht so sehr und liefert Ergebnisse. Die möglichen Nebeneffekte später im Leben müssen dir aber klar sein.
Wegen dem Einsatz auf einem Boot muss ich alle Komponenten ausreichend gegen Kondenswasser und teils auch Korrosion durch Salzwasser schützen, so gut es geht. In dem Fall Schrumpfschlauch. Da freut sich der Kühlkörper. Zwar geht die Hitze sicherlich schon weg, jedoch nicht so schnell wie es gut wäre. Muss ich also mit der Wärmepistole prüfen, wie es sich auf dem Basteltisch bei verschiedenen Leistungsabgaben so schlägt, um eine Obergrenze zu definieren, wenn ich die Kühlung entsprechend einschränke. Das Wasserproblem gibt es ja primär im Aus-Zustand, nicht wenn die LEDs leuchten, weil dann ja die Wärme das Wasser verdunstet.
Gibt es eigentlich andere Kühlmöglichkeiten für ICs wie den 78er, die in meinem Anwendungsfall Sinn machen können?
Sieht cool aus, nur nicht so sehr für die Leistungsabgabe - irgendwo muss ja die Energie hin. Damit hab ich nun zwei mögliche Lösungen. Irgendwie juckt’s mich in den Fingern zwecks Selberbau-Lösung…
Danke!
Ich werde mal n Set kaufen - ist ja nicht so teuer - und einen Lasttest machen. Die Thermokamera wird mir schon verraten, ob es zu heiß wird, wenn ich n großen Schrumpfschlauch drum mache.
Meine bessere Hälfte hatte Mobbing auf Arbeit, jedoch durch den Chef und das indirekt durch unnötig hohe Arbeitslast trotz Hinweisen, dass dieses Pensum nicht zu schaffen ist und dann noch obendrauf Arbeit und so.
Letztendlich hat nur eines geholfen: Krankschreibung und Arbeitgeberwechsel. Kann man während der Krankschreibung tun. Die ersten 6 Wochen sind dabei quasi vollbezahlt. Danach 2/3 davon. Also ranhalten und raus aus der Situation, egal wie sehr man das nicht möchte.
Nur so: Bossing ist doppelt so schlimm. Da wird einem der Wille zum kündigen genommen. (An dieser Stelle Grüße an alle Zom100 Fans die die erste Folge noch zu gut in den Knochen spüren)