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Natürlich ist die Kritik rein ideologisch. Sie geht ja schon von völlig falschen Vorraussetzungen aus: Nämlich genau dem Müll, der hier auch per Titel suggeriert werden soll.
Nein, die Grünen wollen nicht den Mindestlohn auf mehr als 14€ erhöhen (und ja die Lügner, die das gerade mit “politische Entscheidungen an der Kommission vorbei lehnen wir ab!” beantworten wissen das natürlich sehr genau!). Die wollen die Regelung, nach der die Festsetzung erfolgt, an 60% des Medians koppeln. Also ziemlich genau dem, was Experten als Armutsgrenze definieren.
Dass das in der Konsequenz über 14€ Mindestlohn bedeuten würde, liegt nicht daran, dass das irgendein angestrebter Wert ist, sondern dass arbeiten zum derzeitigen Mindestlohn verdammt nochmal ein Witz ist, weil da niemand von leben kann.
Stimmt, die sind nicht “gerade nur etwas verwirrt”, sondern vollkommen bekloppt dank permanenter Gehirnwäsche.
Frag doch mal ein paar dieser AfD Wähler nach dem, was die Ampel in den letzten 2 Jahren getan hat. Die werden jede einzelne Maßnahme leugnen, dir dann aber zwei dutzend andere Märchen erzählen, die tatsächlich nie passiert sind.
Sich einfach mal so um grob den Faktor 4 irren, um dann Wochen später die Richtigstellung irgendwo versumpfen zu lassen… das kann schon einmal völlig unabsichtlich passieren.
Der letzte Satz des Artikels ist irgendwie traurig…
Ein Zitat abändern, dass bereits in der Originalfassung perfekt auf die AfD passt und trotzdem konsequent ignoriert wird, ist schon etwas absurd.
Aber das versteht der Deutsche als solcher nicht. Die wählen Rechts, wenn dann keine soziale Politik kommt wieder Rechts, und wenn das wieder nichts hilft halt Rechtsradikal. Und hetzen dabei die gesamte Zeit gegen alles links der Mitte.
Wer es bei einer Bundestagswahl im Schatten von 16 Jahren unionsgeführtem Verfall und Kaputtsparen, mit einem Clown als Kanzlerkandidat und unironischem Kohleausstieg 2045 als Klimaschutzprogramm immer noch nicht schafft mal eine Mehrheit zu wählen, die sich nicht Sozialabbau und Konzernlobbyismus ans Bein binden muss, um überhaupt irgendiwe regierungsfähig zu sein, ist einfach verloren.
Der 27. Januar ist seit fast 30 Jahren ein nationaler Gedenktag. Das weiß jeder, außer Rechten, die es verdrängen, und Idioten.
Ich hab ja 'ne Vermutung, warum die Bauern da versehentlich nicht dran gedacht haben, aber ich behalte sie lieber für mich…
BILD Müll berichtet etwas, der erste Politiker, der danach gefragt wird, dementiert es.
Und deine Reaktion darauf ist der übliche Aussetzer über die dumme Regierung, die sogar zu blöd ist überhaupt untereinander zu kommunizieren.
Also einfachste spontane Antwort: Nein, du verstehst das nicht richtig. Ich bezweifele sogar im Gegenteil deine Fähigkeiten die Realität zu verstehen, wenn du nach kompletten 2 Jahren diesen Medienzirkuses noch immer keine Fragen stellst oder Belege haben willst, sondern nach wie vor plumpe Propaganda -denn nichts anderes kommt aus der Ecke Springer Presse- erstmal als Tatsache akzeptierst.
Ist aber kein Problem. Du bist damit in Deutschland in guter Gesellschaft.
Möchtest du andeuten, dass die den Mist, den sie predigen, wiklich glauben und nicht nur der Sabotage frönen?
Entschuldige, wenn ich mich unklar ausgedrückt habe. Was ich sage wollte:
Das ein einzelner Landkreis aussteigen will, wurde groß in den Nachrichten berichtet. Denn das passt ins Narrativ wie schlecht es doch um wirklich alles, was die Regierung tut, steht.
Dass sie schnell zurückgerudert sind, ist, wenn überhaupt, eine Fußnote in der selben Presse. Hat nämlich zu wenig Potential sich darüber aufzuregen.
…und wenn das Linke gewesen wären, die Neo-Nazis verprügelt hätten, säßen sie wohl schon alle seit Jahren im Knast.
Selbstverständlich war nur eins davon groß in den Nachrichten…
Wenn man der Meinung ist, dass die Gesellschaft “offenbar gefühlt oder tatsächlich mit der Anzahl von Migrantinnen und Migranten überfordert” ist und “gefühlt oder tatsächlich” glaubt, dass “Recht und Ordnung zu wenig durchgesetzt” wird, würde jemand bei Verstand versuchen, in Erfahrung zu bringen, ob da denn nun Tatsachen vorliegen oder man nur besser mit Menschen, deren Gefühl sich nicht mit den Tatsachen deckt, kommunizieren muss…
…außer man ist konservativer SPDler in Thüringen. Dann ist zu einer Zeit, wo Hunderttausend Menschen gegen AfD-Deportationspläne auf die Strasse gehen, “Ausländer raus!” erstmal ein toller Reflex, der ganz sicher Probleme löst und hilft Stimmen zu bekommen. 🤡
Das wollte ich so auch nicht ausgedrückt haben. Die Kommunikation des Bundeskanzlers könnte an vielen Stellen bedeutend besser sein. Die anderer Teile der Regierung auch. Aber dann kommt auch schon das Problem: Da, wo klar kommuniziert wird, kommt auch das nicht bei den Wählern an.
Trotzdem -und das war mein eigentlicher Punkt- wird immer so getan als wäre der eine, einzige, oder zumindest wichtigste Punkt, Olaf Scholz und dessen mangelnde Kommunikation.
Und so herum funktioniert die Argumentation nun einmal auch nicht, wenn man deutlich aufzeigen kann, dass nicht nur tatsächlich vorhandene Kommunikation, sondern sogar die Realität, nicht bei den Leuten ankommt.
Kommunikation ist keine Einbahnstrasse, sondern immer ein Zusammenspiel aus Sender und Empfänger.
Außer in der öffentlichen Diskussion um die deutsche Regierung… da ist der Bürger nur ein unbeteiligtes Opfer mangelnder Kommunikation, egal wie verwirrt er sich selbst zeigt oder wie viel er offensichtlich ignoriert, um zu der Erkenntnis zu kommen.
Das sind alles rechtmäßige Kritikpunkte. Und ich halte Olaf Scholz für eine Katastrophe. Aber ein Problem bleibt: Die selben Leute, die exakt das gewählt haben, was sie dann bekommen haben (denn Olaf Scholz war weder unbekannt, noch hat er sich als Kanzler geändert), kritisieren jetzt ihre eigene Wahl.
Schuld sind sie daran aber nicht selber, sondern Derjenige, der genau das tut wofür er gewählt wurde.
Man sollte also abseits der unbestreitbaren Scholz’schen Problematik vielleicht mal die andere Seite beleuchten…
So ergibt das ganze durchaus Sinn. Vorher klang das mit deinem “Einen Kompromissvorschlag machen, bevor es zum öffentlichen Streit kommt” halt eher so, als würde das nicht genau jetzt schon passieren.
Als “Kompromissvorschläge öffentlich machen, ehe eine Seite mit Gestänker die Diskussion kapert” wirkt das gleich viel besser.
Andersrum gilt das selbe: “Die Politik ist Schuld” von Wählern, die nicht nach den Tatsachen bewerten, sondern nach Gefühl, hilft auch nichts weiter. Weil imaginäre Politik in deren imaginärer Welt kann man nicht ändern oder verbessern.
Darum sollte man auch über beide Seiten reden.
Was aber eben kaum geschieht. Es ist immer die Politik schuld. Haben wir die Artikel vor nicht so langer Zeit, die deutliche eine extreme Diskrepanz zwischen tatsächlicher Politik und deren Wahrnehmung aufzeigten, wirklich schon wieder vergessen?
Stimmt… ich hab einen Punkt erwähnt, weil der meiner Meinung nach konsequent ignoriert wird.
Klar, im Artikel steht mehr Kritik.
Aber die Struktur “Kommunikationsmängel -> das ist aber sicher nicht Alles -> problematische Selbstidentifikation der Wähler” gibt der Artikel nunmal wirklich so her. Es ist nicht so, als würde ich da extra was rauspicken, um den Inhalt anders darzustellen.
Wenn er einen Kompromissvorschlag macht, probt die FDP den Aufstand und macht daraus einen öffentlichen Streit! Oder willst du jetzt ernsthaft vorschlagen, dass Olaf Scholz den Streit öffentlich mit einem Kompromissvorschlag nach außen tragen soll, um den Streit nicht öffentlich zu machen? Das ergibt doch alles keine Sinn.
Olaf Scholz, der intern ständig an Kompromissen arbeitet und dann durch öffentlichen Streit (üblicherweise initiiert von der FDP mit Unterstützung des Schundblattes) belohnt wird, ist der heutige Zustand. Wie kann das selbe Verhalten plötzlich die Lösung sein?
Danke, dass uns endlich jemand -und dann auch noch ausgerechnet der Focus- erklärt, wer in Wirklichkeit die Schuldenbremse eingeführt hat, aus ideologischen Gründen daran hängt und Investitionen verhindert. Schade, dass wir Idioten die seit Jahrzehnten immer wieder wählen.
Aber vielleicht kapieren es die Leute ja jetzt endlich und und unsere derzeitige Opposition kann uns nach der nächsten Wahl vor dem jahrzehnte anhaltenden Wahnsinn retten.
(Wer Sarkasmus findet, kann ich behalten. Aber vorsicht, manchnmal beißt er.)